Mittwoch, 13.09.17, 14:37 Uhr

Blaufränkisch und Lemberger

Remstaler Weingüter erhalten hohe Punktzahlen bei Sortenverkostung des Genussmagazins Falstaff

(c) Gottfried Stoppel.Fotografie

Das Genussmagazin Falstaff hat für seine aktuelle Ausgabe Rotweine der Sorte Blaufränkisch bzw. Lemberger verkostet und nach dem 100-Punkte-System bewertet. Dabei konnte das Remstal – gelegen im traditionellen Lemberger-Anbaugebiet Württemberg – bei der Jury punkten.

Der 2015 >Simonroth< Lemberger trocken des Fellbacher Weinguts Schnaitmann erhielt 95 Punkte, gefolgt vom 2014 Stetten Mönchsberg Gernhalde Lemberger GG des Stettener Weinguts Karl Haidle und vom 2014 Lämmler Lemberger GG des Fellbacher Weinguts Heid mit jeweils 94 Punkten. Mit jeweils 93 Punkten wurden der 2014 Stetten Häder Lemberger Erste Lage trocken des Weingut Karl Haidle und der 2013 Kleinheppach Greiner Lemberger trocken des Großheppacher Weinguts Klopfer ausgezeichnet.  Der 2014 >SL< Großheppach Wanne Lemberger trocken des Großheppacher Weinguts Bernhard Ellwanger und der 2014 Hebsacker Lichtenberg Lemberger GG des Winterbacher Weinguts Jürgen Ellwanger erhielten jeweils 92 Punkte.

Die in Österreich als Blaufränkisch und hierzulande als Lemberger bekannte Rebsorte hatte im Laufe der Geschichte bereits viele Namen. Sie stammt vermutlich aus der ehemaligen Untersteiermark, heute ein Teil Sloweniens, und ist eine Kreuzung aus Weißem Heunisch und Blauer Zimmettraube. Angebaut wird die rote Rebsorte vor allem in Ungarn (8.000 ha), Österreich (3340 ha) und Deutschland mit Schwerpunkt Württemberg (1.846 bzw. 1772 ha). Rotweine der Sorte Blaufrüänkisch bzw. Lemberger werden immer beliebter, was sicherlich auch mit der seit den 80er-Jahren stetig steigenden Qualität zusammenhängt.

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